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Austausch zur Zukunft der Blutspende

54 Vertretende aus den Ortsvereine kamen zum Arbeitstreffen zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen rund um die Blutspende zu diskutieren.

Das DRK Wesermünde hat gemeinsam mit dem zuständigen Gebietsreferenten des DRK-Blutspendedienstes NSTOB zu einem Arbeitstreffen zum Thema Blutspende eingeladen. Insgesamt nahmen 54 Vertreterinnen und Vertreter aus allen Ortsvereinen teil, die Blutspendetermine durchführen. Sämtliche eingeladenen Ortsvereine waren vertreten.
 

Kreisgeschäftsführer Henning Dageförde begrüßte die Teilnehmenden und informierte über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Blutspende. Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen im Kreisverband Wesermünde denen in Niedersachsen und Bremen ähneln. Insbesondere die Entwicklung der Spenderzahlen sowie die Altersstruktur der Spenderinnen und Spender standen im Fokus.

Im weiteren Verlauf ordnete Olaf Wintjen, Gebietsreferent des DRK-Blutspendedienstes NSTOB, die aktuellen Entwicklungen ein und würdigte das Engagement der ehrenamtlich Aktiven in den Ortsvereinen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Ortsvereinen und Blutspendedienst sei eine wichtige Grundlage, um die Blutversorgung auch künftig sicherzustellen.
 

Gemeinsam Lösungen für die Zukunft entwickeln

Ein zentrales Thema des Treffens war die unterschiedliche Entwicklung von Blutspendeterminen in städtischen und ländlichen Regionen. Während größere Städte teilweise steigende Teilnehmerzahlen verzeichnen, stehen kleinere Orte vor besonderen Herausforderungen. Als Ursachen wurden unter anderem gesellschaftliche Veränderungen und veränderte Freizeit- und Lebensgewohnheiten genannt.

Darüber hinaus wurde die geplante stärkere Digitalisierung der Terminvergabe intensiv diskutiert. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass digitale Angebote notwendig sind, um insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen. Gleichzeitig wurde betont, bestehende Spenderinnen und Spender auf diesem Weg mitzunehmen und den Übergang behutsam zu gestalten.

Neben den fachlichen Themen bot das Treffen auch Raum für den persönlichen Austausch. Beim gemeinsamen Essen konnten Erfahrungen geteilt, Herausforderungen besprochen und Ideen für die zukünftige Arbeit entwickelt werden.

Das gemeinsame Fazit fiel eindeutig aus: Eine verlässliche Blutversorgung kann nur durch das Zusammenspiel von engagierten Ortsvereinen, dem Blutspendedienst sowie den vielen Spenderinnen und Spendern gewährleistet werden. Ziel bleibt es, neue Menschen für die Blutspende zu gewinnen und bestehende Spenderinnen und Spender langfristig zu binden.

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